Vitamin-C-Mangel: Ursachen, Symptome & Behandlung mit Vitamin-C Präparaten

Vitamin-C-Mangel: Ursachen, Symptome & Behandlung mit Vitamin-C Präparaten

Sie sind müde, verspüren eine geringere Leistungsfähigkeit und haben Schmerzen in den Gelenken, Zahnfleischentzündungen und Mundgeruch? Dies könnten erste Anzeichen für einen Mangel an Vitamin C sein. Zahlreiche Studien belegen, dass eine Zufuhr an Vitamin-C sich positiv auf das Immunsystem auswirken und somit Erkrankungen vorbeugen können. Erfahren Sie mehr über die häufigsten Symptome und Folgen eines Vitamin-C-Mangels. Im nachfolgenden Artikel erhalten Sie Hilfe und Tipps zur Behandlung bei einer Vitamin-C-Unterversorgung.

Warum ist Vitamin C (Ascorbinsäure) wichtig?

Nur wer ausreichend mit Vitamin C (Ascorbinsäure) versorgt ist, fühlt sich gesund und leistungsfähig. Ascorbinsäure ist wasserlöslich und sehr wichtig, weil es viele wichtige Aufgaben im Körper erfüllt. Bei einem Vitamin-C-Mangel kann somit der gesamte Organismus in Mitleidenschaft gezogen werden. Tiere haben die Fähigkeit Vitamin-C selbst zu produzieren, wir Menschen müssen es allerdings über die Nahrung oder Vitaminpräparate wie z.B. Multivitamin Säfte (Hohes C), Vitaminkapseln, Vitamintabletten etc. zu uns nehmen.

Aus diesem Grund sollte ein großer Wert auf eine ausgewogene Ernährung gelegt werden. Bei einem Vitamin-C-Mangel werden die Abwehrkräfte geschwächt, wodurch zahlreiche Krankheiten entstehen können. Weiters fördert das Vitamin den Aufbau der Knochen und das Bindegewebe. Es wird nicht nur die Aufnahme von Eisen verbessert, sondern auch die Verarbeitung der Folsäure und trägt damit auch positiv zur Blutbildung bei.

Eine wichtige Funktion stellt das Vitamin C durch dessen Schutz vor so genannten „freien Radikalen“ dar, die unsere Zellen angreifen und schädigen. Dem Vitamin wird eine hervorragende Wirkung bei der Hautpflege und Gesichtspflege nachgesagt, denn durch die antioxidative Wirkung des Vitamins tritt nach neuesten Erkenntnissen scheinbar auch ein Anti-Aging Effekt auf. Vitamin-C ist nicht nur wichtig für ein voll funktionsfähiges Immunsystem, sondern trägt bei der richtigen Dosierung auch stets positiv zur Verbesserung der Eisenaufnahme bei. Vitamin-C wird aus diesem Grund häufig bei einem Eisenmangel zusätzlich zu den üblichen Eisenkapseln oder Eisentabletten verabreicht.. Raucher haben grundsätzlich einen erhöhten Bedarf an Vitamin C. Eine gesunde Ernährung begünstigt die Vitamin-C-Aufnahme. Einen hohen Vitamin-C-Anteil finden wir in unserer Ernährung beispielsweise in Papayas, Paprika und Beeren (z.B. Johannisbeeren)

Vitamin C Mangel

Ursachen: Wie entsteht ein Vitamin-C-Mangel?

Wie bereits zuvor genannt hilft uns eine gesunde und ausgewogene Ernährungsform, den Vitamin-C-Bedarf zu decken. Es gibt allerdings auch Ursachen, bei der zum Beispiel ein erhöhter Bedarf im Körper herrscht und eine herkömmliche Ernährung oftmals nicht mehr ausreicht. Schwere körperliche Arbeit, intensiver Sport, Infektionen, Antibiotikabehandlungen, Diabetes und Krebserkrankungen sind nur ein paar Ursachen. Sowohl ein übermäßiger Alkoholkonsum und das Rauchen wie auch eine Schwangerschaft und die Stillzeit erhöhen den täglichen Bedarf an Vitamin C deutlich. Laut Studien ist der Bedarf von Rauchern sogar etwa um 50% höher als beim Durchschnitt. Menschen die verstärkt oxidativem Stress ausgesetzt sind sollten ebenso mit dem Arzt Rücksprache halten und möglicherweise eine erhöhte Dosis zu sich nehmen um Schädigungen an den Zellen zu verhindern.

Symptome: Wie erkennt man einen Vitamin-C-Mangel?

Besondere Vorsicht ist bei Mangelerscheinungen bei Säuglingen und Kleinkindern geboten. Abgesehen von negativen Auswirkungen auf das Wachstum der Knochen können diese auch zur Blutarmut führen. Kinder fühlen sich hier zu Beginn oft müde, haben kaum Hunger und leiden oftmals sogar unter einem deutlichen Gewichtsverlust. Zahnfleischbluten tritt auf und es bilden sich ebenso vermehrt blaue Flecken. Werden Eltern hier nicht tätig kann es zur Veränderung des Skeletts kommen. Auch langfristige Schädigungen der Psyche sind nicht auszuschließen.

Je nach Stärke einer Unterversorgung können die Anzeichen generell sehr unterschiedlich sein. Anfänglich zeigen sich meist eine erhöhte Müdigkeit, Kraftlosigkeit und eine hohe Anfälligkeit für Infekte. Während diesen Symptomen sollte bereits ein Arzt aufgesucht werden um die Blutwerte zu kontrollieren. Manche Symptome treten nicht nur bei einem Vitaminmangel auf, deshalb kann die Unterversorgung von anderen Vitaminen nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Weitere Beschwerden können eine erhöhte Reizbarkeit, Muskelschwäche, Schwindel und ein deutlicher Leistungsabfall sein. Gefährliche Symptome einer Unterversorgung an Vitamin-C können zum Beispiel Blutungen unter der Haut (Skorbut), in den Gelenken, Zahnausfall und starke Gelenks- & Muskelschmerzen sein. Oftmals kann ein Vitamin-C-Mangel auch Depressionen begünstigen, daher sollte in den oben genannten Fällen umgehend ein Arzt aufgesucht werden, damit der Vitamin-C-Status bestimmt werden und die richtige Behandlung erfolgen kann.

Behandlung: Therapie bei Vitamin-C-Mangel

Die Behandlung bei einem C-Vitaminmangel ist in der Regel sehr einfach und schnell. In schweren Fällen wird das Vitamin oftmals über Infusionen verabreicht. Bei herkömmlichen Mangelerscheinungen reicht aber oftmals die Supplementierung mittels Vitamin-C Tabletten oder Kapseln. Die Zufuhr von etwa 100 Milligramm pro Tag trägt zum allgemeinen Wohlbefinden bei, da es die natürliche Funktion unseres Immunsystems unterstützt. Während der Therapie klingen Beschwerden oftmals in wenigen Wochen ab.

Um sich vor Mangelerscheinungen zu schützen ist eine vorbeugende Behandlung sowohl durch den Konsum von frischem Obst, Gemüse wie auch durch andere Lebensmitteln die Ascorbinsäure enthalten, ratsam. Das in frischen Nahrungsmitteln enthaltene Vitamin C wirkt oftmals besser, allerdings ist es heutzutage auch in sehr vielen industriell gefertigten Lebensmitteln enthalten.

Einen hohen Vitamin-C-Anteil bei Gemüse haben Kartoffeln, Paprika, Papayas, und Tomaten. Als Obstsorten eignen sich idealerweise entweder Beeren (zum Beispiel Johannisbeeren), Zitrusfrüchte oder Kiwis.
Bei der Einnahme von Vitamin-C-Tabletten, Kapseln, Pulver, Tropfen, Säften und anderen Nahrungsergänzungsmittel sollte jedoch immer auf eine ausreichende Qualität der Präparate geachtet werden. Das aufgenommene Vitamin C wird primär über den Darm absorbiert und über die Nieren ausgeschieden.

Eine Überdosierung an Ascorbinsäure kann zu Blähungen, Durchfällen und zahlreichen Problemen mit der Verdauung führen, daher ist es ratsam die in der Packungsbeilage angeführte oder die vom Arzt verordnete Dosierung stets einzuhalten. Eine starke Überdosierung an Vitamin C sollte vor allem bei Kindern und Säuglingen vermieden werden.

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Quellen & Literatur für mehr Informationen
H.K. Biesalski, J. Köhrle:  K. Schümann, (2002): Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe – Georg Thieme Verlag V. Schmiedel (2019): Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, Georg Thieme Verlag H. K. Biesalski, P. Fürst, H. Kasper, R. Kluthe, W. Pölert, Ch. Puchstein, H.B. Stähelin (1999): Ernährungsmedizin – Georg Thieme Verlag Deutsche Gesellschaft für Ernährung – www.dge.de  (Abruf: 02.11.2019) P. Schauder, & G. Ollenschläger (2006): Ernährungsmedizin – Prävention und Therapie Leitzmann C et al (2009): Ernährung in Prävention und Therapie. 3. Auflage, Hippokrates Verlag Biesalski HK, Bischoff SC, Puchstein C (Hrsg.): Vitamin C. In: Ernährungsmedizin. 4. Auflage, Thieme Verlag 2010, 171-176 Gerd Herold, Hrsg. (2017): Innere Medizin I. Elmadfa, C. Leitzmann (2004) : Vitamin C – in Ernährung des Menschen, Verlag Eugen Ulmer Ledochowski M, Hrsg. (2010): Ernährung in der Schwangerschaft – in: Klinische Ernährungsmedizin – Springer Verlag