Siliziummangel: Ursachen, Symptome & Behandlung mit Silizium Präparaten

Silizium ist ein wertvolles Spurenelement und ein Mineralstoff der für zahlreiche wichtige Aufgaben in unserem Körper zuständig ist. Ein Siliziummangel sollte deshalb tunlichst vermieden werden. Silizium kann vom Körper teilweise selbst produziert werden und zählt damit zu den nicht-essentiellen Mineralstoffen. Weiters kann es dem Körper über Nahrungsmittel oder Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden.

Das Spurenelement Silizium findet man in bestimmten Mineralien, Kieselerde, Sand und bestimmten Pflanzen. Es ist ein Mineralstoff, der nicht nur von Menschen sondern auch von Tieren und Pflanzen benötigt wird. Wie auch andere Spurenelemente ist es nur in geringen Mengen im Körper vorhanden vorhanden und ist genau deshalb sehr wichtig. Silizium befindet sich auch in Knochen und im Bindegewebe und sorgt dafür auch dafür, dass unsere Haut, Haare und Nägel gesund bleiben. Entsteht ein Siliziummangel, sind brüchige Nägel und Haarspliss nur einige von zahlreichen unangenehmen Folgen. Ein Siliziummangel tritt in der Regel nur selten auf, deshalb sprechen Experten im Anfangsstadium lediglich von einer Unterversorgung. In diesem Artikel erhalten Sie Informationen über die häufigsten Ursachen, Symptome und Folgen einer Silizium-Unterversorgung, sowie Tipps zur effektiven Behandlung bei Mangelerscheinungen.

Ursachen: Wie entsteht ein Siliziummangel?

Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Vitaminen und Mineralstoffen dient als solide Basis um einem Mangel im Generellen vorzubeugen. Mangelerscheinungen können aber dennoch entstehen wenn zum Beispiel der tägliche Bedarf nicht über die Nahrung gedeckt werden kann.

Ältere Menschen, Sportler, Menschen mit Erkrankungen oder besonders viel Stress, benötigen häufig eine höhere Zufuhr an Mineralstoffen. Besonders Personen mit Magen-Darm-Erkrankungen, bei denen die Aufnahme von Vitaminen, Spurenelementen und Elektrolyten gestört ist, zählen zu den Risikogruppen eines Mangels. Auch Menschen die regelmäßig Medikamente einnehmen oder unter chronischen Krankheiten leiden sind oft davon betroffen.

Zu einigen dieser Erkrankungen zählen die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Krebserkrankungen, Nierensteine, Gefäßverkalkung (Arteriosklerose), Kropf und Neurodermitis. Eine zu niedrige Siliziumversorgung kann natürlich auch die Entstehung von einem anderen Mineralstoffmangel oder Vitaminmangel begünstigen. Es ist daher ratsam bei ersten Anzeichen einer Unterversorgung einen Arzt aufzusuchen.

Symptome: Wie erkennt man einen Siliziummangel?

Die ersten Symptome eines Siliziummangels sind oftmals dort sichtbar, wo ein Großteil des Siliziums im menschlichen Körper gespeichert wird. Dazu zählen vor allem die Haut, Haare und Nägel. Erste Anzeichen eines Mangels sind:

  • trockenes, brüchiges Haar  & Haarspliss
  • trockene, rissige Haut & Hautschuppung
  • brüchige Nägel
  • Juckreiz
  • Haarausfall
  • schnellere Hautalterung & Bildung von Falten

Wird einer Unterversorgung nicht entgegengesteuert, altert das Gewebe deutlich schneller, die Flexibilität der Knochen leidet und das Risiko von Cellulite und Osteoporose steigt.

Behandlung: Therapie bei einem Siliziummangel

Um einem Siliziummangel vorzubeugen sind Nahrungsergänzungsmittel normalerweise nicht notwendig. Eine ausgewogene Ernährung und der Konsum von frischen Lebensmitteln reicht oftmals aus. Silizium ist in organischer Form vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten und im Trinkwasser enthalten. Frisches Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukte, Weizen, Hafer, Gerste, Hirse, Reis und Kartoffeln enthalten einen beachtlichen Anteil dieses wichtigen Spurenelements. Auch in diversen Teesorten wie Schachtelhalmtee oder Brennesseltee ist es enthalten. Einen großen Anteil an gelöstem Silizium ist übrigens in Bier enthalten.

Bei einem ausgeprägten Siliziummangel sollte immer ein Arzt aufgesucht werden. Dieser wird nach der Ursache feststellen und dann die passende Therapie festlegen. Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln (Supplements) sollte nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen. Zu den häufigsten Darreichungsformen bei Präparaten zählen Tabletten, Kapseln, Pulver und Flüssigkeiten.

Präparate mit Silizium sollten nicht über einen zu langen Zeitraum eingenommen werden um eine Überdosierung zu vermeiden. Diese kann zur Auflösung roter Blutkörperchen führen oder auch die Harnsteinbildung begünstigen. Während der Behandlung eines Siliziummangels sollte man darauf achten, ob die Mangelerscheinungen deutlich reduziert werden können. Ist dies nicht der Fall sollte man in Betracht ziehen das jeweilige Präparat (Supplement) zu wechseln.

Die Wirkung mancher Nahrungsergänzungsmittel erfolgt oftmals zeitverzögert. Lesen Sie daher immer auf die Packungsbeilage oder Fragen Sie diesbezüglich Ihren Arzt oder Apotheker. Beim Kauf von Siliziumpräparaten sollten Sie immer auf die Qualität und Dosierung der jeweiligen Präparate achten. Nachfolgend finden Sie einige Empfehlungen für Nahrungsergänzungsmittel bei einer Siliziumunterversorgung.

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Übersicht Vitaminmangel & Mineralstoffmangel: