Magnesiummangel und Therapie mit Magnesium Präparaten

Magnesiummangel und Therapie mit Magnesium Präparaten

Ein Magesiummangel, auch Hypomagnesiämie genannt, ist ein Mineralstoffmangel und bezeichnet eine zu geringe Menge von Magnesium im Blut. Der Mineralstoff sorgt wie auch zahlreiche andere Nährstoffe für wichtige Aufgaben und unterstützt lebenswichtige Funktionen in unserem Körper. Magnesium ein so genannter “Gegenspieler” von Kalzium und die beiden Elektrolyte haben unter anderem auch Auswirkungen auf unsere Muskeln.

Wenn über einen langen Zeitraum viel Magnesium verabreicht wird, sinkt der Kalziumspiegel im Körper und umgekehrt. Es ist daher wichtig bei einer erhöhten Einnahme von Calcium auch Magnesium zuzuführen. Für die Gesundheit der Knochen, Zähne und Zellen ist eine ausreichend hohe Konzentration an Magnesium in unserem Körper notwendig. Ein Elektrolytmangel wirkt sich aber nicht nur auf unsere Muskeln, Knochen, Zähne, Zellen und Nerven aus, sondern auch auf das Herz, die DNA und auf den gesamten Stoffwechsel. Die Folgen einer Unterversorgung können daher oftmals sehr weitreichend sein.

Magnesiummangel erkennen und behandeln

Die Ursachen und Symptome können bei einem Magnesiummangel nicht immer eindeutig zugeordnet werden. Eine Unterversorgung kann oftmals ohne schwerwiegende Probleme über einen längeren Zeitraum existieren. Sie kann allerdings auch rasch zahlreiche Probleme verursachen und unbehandelt sogar schwerwiegende Folgen haben. In der Regel lässt sich eine solche Hypomagnesiämie einfach mit Präparaten oder Medikamenten behandeln. Nachfolgend erfahren Sie mehr über die häufigsten Gründe und Anzeichen eines Magnesiummangels, sowie Tipps zur effektiven Behandlung und Vorbeugung einer Hypomagnesiämie.

Welche Ursachen hat ein Magnesiummangel?

Zu den häufigsten Ursachen sowohl bei einem Vitaminmangel (auch Hypovitaminose) wie auch bei einem Mineralstoffmangel (dazu gehört der Elektrolytmangel & Spurenelementmangel) zählen unter anderem die einseitige oder falsche Ernährung. Oftmals entsteht eine Unterversorgung an Magnesium im Zuge von ernährungsbedingten Diäten, weil dort oftmals auf Kohlenhydrate verzichtet wird und dem Körper vermehrt Proteine zugeführt werden. Diese Proteine stören oftmals die Aufnahme von Magnesium

Natürlich muss man auf der Suche nach der Ursache eines Mangels auch immer Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts zuvor ausschließen. Wenn der Magen und Darm die wertvollen Nährstoffe und Vitamine nicht aufnehmen kann, entsteht rasch eine Unterversorgung im menschlichen Körper.

Liegt eine Magen-Darm-Erkrankung vor oder ist die Gesundheit der Darmflora nicht gewährleistet, sollte zuerst eine Therapie erfolgen. Ansonsten versucht man mit Magnesiumtabletten, Kapseln oder ähnlichen Präparaten lediglich die Symptome zu bekämpfen, obwohl die Ursache des Magnesiummangels noch nicht behoben ist. Auch zahlreiche Krankheiten wie beispielsweise eine Stoffwechselerkrankung oder Schilddrüsenerkrankung können einen Mangel im Körper auslösen.

Zu weiteren Ursachen einer Hypomagnesiämie zählen unter anderem ein übermäßiger Alkoholkonsum, die Einnahme von Medikamenten, viel Sport und langanhaltender Stress. Auch ein erhöhter Bedarf, wie beispielweise während der Schwangerschaft und Stillzeit oder auch durch chronischen Krankheiten, kann einen Magnesiummangel zur Folge haben.

Nüsse und Bananen bei Magnesiummangel

Welche Symptome treten bei einem Magnesiummangel auf?

Die Symptome und Folgen eines Magnesiummangels können sehr vielseitig sein. Es ist daher oftmals schwierig eine Unterversorgung dieses Mineralstoffs immer sofort richtig zu diagnostizieren. Zu den bekannesten Symptomen gehören:

Muskelkrämpfe und Lidzucken: Insbesondere in den Waden treten vermehrt Muskelverkrampfungen auf. Oftmals sind diese Krämpfe und das Zucken auf einen Magnesiummangel zurückzuführen. Die Elektrolyte sind nicht ausreichend vorhanden und können nicht mehr ausreichend zur Entspannung der einzelnen Muskeln beitragen.

Müdigkeit und körperliche Erschöpfung: Magnesium trägt einen wesentlichen Teil an unserem Energiehaushalt bei. Das Elektrolyt beschleunigt die Regeneration und versorgt unsere Zellen mit genügend Nährstoffen. Ist nicht ausreichend davon vorhanden, wirken wir oft abgeschlagen oder können unseren Körper trotz Ruhephasen nicht ausreichend erholen. Sowohl Schlafstörungen und Appetitlosigkeit wie auch Nervosität sind als Folgeerscheinungen keine Seltenheit.

Kopfschmerzen und Auswirkungen auf das Gehirn: Neben immer wieder auftretenden bzw. dauerhaften Kopfschmerzen und Migräneanfällen leiden oftmals auch die kognitiven Fähigkeiten und Leistung des Gehirns unter der Magnesiumunterversorgung.

Probleme mit dem Blutdruck: Magnesium schützt vor Gefäßverengungen und sorgt für einen ausgeglichenen Blutdruck und verhindert Herzrasen sowie mögliche Herzrhythmusstörungen.

Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt: Verdauungsprobleme sind bei einem Magnesiummangel oftmals vorprogrammiert. Die Folgen sind meist nicht nur Durchfälle und Verstopfung, sondern auch die Entstehung von weiteren Nährstoffmängeln und Vitaminmängeln. Magnesium eignet sich nach unseren eigenen Erfahrungen übrigens auch ideal als natürlicher Puffer für Histamin. Werden also vermehrt histaminhaltige Lebensmittel konsumiert, so hilft Magnesium dem Körper bei der Verarbeitung. Der Mineralstoff wird daher oftmals unterstützend bei der Therapie einer Histamin-Intoleranz (Histaminose) angewendet. 

Wie erfolgt die Behandlung bei einem Magnesiummangel?

Normalerweise lässt sich ein Magnesiummangel innerhalb von wenigen Wochen behandeln. Mit Präventivmaßnahmen, wie einer ausgewogenen und magnesiumhaltigen Ernährung, kann man einer Magnesiumunterversorgung bereits in vielen Fällen vorbeugen. Wichtige Nährstoffe müssen von uns regelmäßig und auch in ausreichender Menge aufgenommen werden, damit sowohl die Gesundheit als auch der Stoffwechsel nicht leiden.

Nach zahlreichen Untersuchungen hat man festgestellt, dass viele wichtige Mineralien und Spurenelemente nicht mehr so stark in unseren heutigen Nahrungsmitteln vorhanden sind. Besonders Obst und Gemüse sind davon betroffen. Zu den Nahrungsmitteln mit einem hohen Magnesiumanteil gehören mitunter Haferflocken, Weizenkleie, Quinoa, Kerne (Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne etc..), Mandeln, Nüsse, Sesam, Bananen und auch dunkle Schokolade. Natürlich können unterstützend magnesiumreiche Mineralwasser getrunken werden, denn auch diese können positiv zur ausreichenden Magnesiumversorgung beitragen.

Trotz der Aufnahme einer hohen Menge an Magnesium kann es durch die bereits genannten Ursachen zu Mangelerscheinungen beim Menschen kommen, die man aber mit der richtigen Behandlung schnell lindern kann. Eine Therapiemöglichkeit ist die Einnahme von Magnesium-Präparaten, so genannten Supplements. Wichtig ist, während einer längeren Einnahme von Magnesiumtabletten, Magnesiumpulver oder Magnesiumkapseln den Mineralhaushalt zu überwachen.

In sehr schweren Fällen einer Hypomagnesiämie können Mineralien auch in einer hohen Dosis mit einer Infusion verabreicht werden. Eine Hypomagnesiämie sollte niemals auf die leichte Schulter genommen werden, da die Folgen oftmals sehr schwerwiegend sein können. Beim ersten Verdacht eines Magnesiummangels sollte deshalb eine Arzt schnellstmöglich ein Arzt aufgesucht werden, um die Blutwerte bzw. den Magnesiumspeicher zu überprüfen.

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