Kalziummangel und Therapie mit Kalzium Präparaten

Kalziummangel und Therapie mit Kalzium Präparaten

Ein Kalziummangel (Calciummangel) wird auch Hypokalzämie genannt und entsteht bei einer Unterversorgung von Kalzium im menschlichen Körper. Der Großteil von diesem wichtigen Mineralstoff wird in unseren Knochen gespeichert. Das übrige Calcium befindet sich direkt im Blut sowie in den Zellen und wirkt auf den Stoffwechsel. Der Kalziumanteil im Blut wird unter anderem durch das Vitamin D, den Phosphat-Stoffwechsel und auch Hormone gesteuert. Wird dem menschlichen Körper eine große Menge an Kalzium zugeführt, bietet dies keinen vollkommenen Schutz vor einem Mangel.

Kalziummangel / Calciummangel (Hypokalzämie) – Ursachen, Symptome und Behandlung

Um genügend des Elektrolyt Kalzium verwerten zu können ist eine ausreichende Menge an Vitamin D notwendig. Ein unbehandelter Vitamin-D-Mangel führt daher oftmals zu einem Kalziummangel. Insbesondere das Vitamin D3 ist in diesem Fall sehr wichtig. Es wird durch das Sonnenlicht in unserer Haut gebildet und unterstützt gemeinsam mit dem Mineralstoff Kalzium unseren Organismus bei vielen Aufgaben. Dazu gehören mitunter die Gesundheit von Muskeln, Nerven, Organen und der Erhalt der Zähne und Knochen. Erfahren Sie im folgenden Artikel mehr über die häufigsten Ursachen, Symptome und richtige Behandlung bei Hypokalzämie.

Welche Ursachen hat ein Kalziummangel?

Die häufigsten Ursachen für einen Kalziummangel sind:

  • eine unausgewogene oder kalziumarme Ernährung z.B. vegane Lebensweise.
  • ein erhöhter Bedarf an Kalzium z.B. während der Schwangerschaft, der Stillzeit oder auch im Wachstum bei Kindern.
  • Hormonstörungen
  • Mangelerscheinungen wie beispielsweise ein Vitamin-D-Mangel oder ein Östrogenmangel.
  • chronische und schwere Krankheiten. 
  • Unverträglichkeiten wie zum Beispiel eine Laktoseintoleranz.
  • die Einnahme von Medikamenten welche abführend wirken oder die Kalziumaufnahme bzw. -verwertung stören.
  • ein exzessiver Kaffee- oder Alkoholkonsum
  • eine erhöhte Ausscheidung von Kalzium z.B. Schweißverlust bei Leistungssport
  • eine gestörte Darmflora bzw. Magen-Darm-Probleme
Lebensmittel mit Kalzium bei Kalziummangel

Welche Symptome treten bei einem Kalziummangel auf?

Je nach Stadium des Kaziummangels werden die Symptome entweder kaum wahrgenommen, oder führen zu heftigen Beschwerden und gesundheitlichen Problemen. Die Anzeichen einer Hypokalzämie ähneln oftmals den Beschwerden einer Hypomagnesiämie (Magnesiummangel) und zeigen sich oftmals mit Muskelzucken, Muskelkrämpfen, Herzrhythmusstörungen, Stoffwechselstörungen und Verdauungsstörungen. Zu Beginn wird meist nur ein leichtes Kribbeln an Händen und Füßen oder im Gesichtsbereich vernommen.

Wird der Mangel ignoriert und nicht rechtzeitig behandelt, kann dies auch das Risiko einer Osteoporose und Rachitis steigern. Ebenso können Depressionen, Schlafstörungen, Angstzustände und ein geschwächtes Immunsystem die Folge einer lang andauernden Kalziumunterversorgung sein. Dadurch wird der Körper wiederum anfälliger für Krankheiten und Erkältungen. Äußerlich kann ein Calciummangel oftmals durch brüchige Fingernägel, Veränderungen an Haut und Haaren, sowie Zahnproblemen (z.B. Karies) erkannt werden. 

Wie erfolgt die Behandlung bei einem Kalziummangel?

Bevor die Behandlung erfolgt muss wie auch bei allen anderen Mangelerscheinungen zuerst eine Blut- und Harnuntersuchung erfolgen um zu prüfen ob tatsächlich eine Hypokalzämie vorliegt. Üblicherweise ist bei der Therapie die Einnahme von Kalzium als Nahrungsergänzungsmittel ausreichend um den Mangel beseitigen zu können. In einigen Fällen wird von Ärzten allerdings zusätzlich ein Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin D3 verordnet, da diese Kombination effektiver wirkt und der Kalziummangel schneller beseitigt werden kann. Das Vitamin D unterstützt den Körper bei der Aufnahme von Kalzium. Ist der Mangel schon sehr stark ausgeprägt wird oftmals auch eine Kalzium-Infusion verabreicht.

Um einem Mangel an Kalzium generell vorzubeugen ist es hilfreich Lebensmittel zu konsumieren die eine ausreichende Menge dieses Mineralstoffs enthalten. Sehr Kalziumreiche Nahrungsmittel sind Produkte in denen Milch enthalten ist. Vor allem Hartkäse enthält einen hohen Kalziumanteil, aber auch grünes Gemüse und Kräuter enthalten oft eine große Menge von diesem wichtigen Nährstoff. Die Alleskönner “Nüsse” müssen an dieser Stelle natürlich auch noch erwähnt werden, denn auch sie sind ein hervorragender Lieferant für viele wichtige Nährstoffe. Durch das Trinken von kalziumreichem Mineralwasser kann der menschliche Körper seinen Bedarf ebenso oftmals gut decken. Dies funktioniert natürlich nur, wenn die bereits oben genannten Ursachen nicht existieren bzw. bereits behandelt wurden.

Nahrungsergänzungsmittel wie beispielsweise Kalziumtabletten, Kapseln, Brausetabletten, Pulver oder Säfte können den Körper bei einem erhöhten Kalziumbedarf unterstützen um Mangelerscheinungen vorzubeugen oder einen bereits vorherrschenden Mangel zu therapieren. Achten Sie bei der Therapie eines Mineralstoffmangels jedoch immer auf die richtige Dosierung um eine Überdosierung an Mineralstoffen zu vermeiden. Bei manchen Nahrungsergänzungsmittel wird Kalzium nicht nur mit Vitamin-D sondern auch mit Vitaminen, Elektrolyten wie Magnesium oder Spurenelementen wie Zink kombiniert. Oftmals ist es sinnvoller die jeweiligen Mangelerscheinungen gezielt zu behandeln und Nährstoffe die bereits in ausreichender Menge im Körper vorhanden sind bei der Behandlung wegzulassen.

Unsere Empfehlung: Behandlung bei Kalziummangel


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Übersicht Vitaminmangel & Mineralstoffmangel: